In der Schweiz verwalten über 3000 Pensionskassen zwischen 300 und 400 Mia. Schweizer Franken. Trotz eines solch hohen Anlagevolumens und der grossen volkswirtschaftlichen Bedeutung der 2.Säule der Altersvorsorge allgemein spielten alternative Anlagen bislang zu Unrecht kaum eine Rolle in Anlageverhalten und Vermögensstruktur der Pensionskassen.Diese Ignoranz und die ungünstigen Entwicklungen auf den Finanzmärkten in den letzten zwei bis drei Jahren erschwerten es vielen Pensionskassen, die garantierte Mindestverzinsung von 4 Prozent auf den einbezahlten Geldern zu erreichen.
Nicht nur, dass diese Hürde nicht geschafft wurde, vielmehr konnte oft der einbezahlte Kapitalbestand nicht gehalten werden. Daraus resultierte unmittelbar eine Unterdeckung vieler Vorsorgeeinrichtungen, obschon man aufgrund der Verpflichtung, innert Jahresfristverzinsung zu veröffentlichen, gezwungen war, äusserst konservativ ganz überwiegend in Zinspapieren anzulegen. Aufgrund dieser Ereignisse und erschwerten Bedingungen beschloss der Bundesrat, die durch das BVG vorgeschriebene Mindestverzinsung in mehreren Schritten von 4 auf aktuell 2 Prozent zu senken. Nun können jederzeit - durch den Bundesrat überprüft – weitere Kürzungen vorgenommen werden, und mittlerweile können nötigenfalls sogar Anpassungsmassnahmen in die Wege geleitet werden, die überhaupt keine Verzinsung mehr vorsehen (Vermeidung von Unterdeckungen).
Ein Ausweg bietet sich durch die verstärkte Nutzung
alternativer Anlagen an, zumal der Gesetzgeber nunmehr ausdrücklich die maximale Höhe alternativer Anlagen am Pensionskassenvermögen auf 15% des Gesamtportfolios angehoben hat. Erste zaghafte Versuche der Pensionskassen, Alternative Anlagen für sich zu nutzen, mündeten in den letzten Jahren in der fast ausschliesslichen Auswahl von Fund of Fund Konzepten (FoHF). In der Erwartung von professionellem Due Dilligence wurde oft Banken statt Spezialisten-Boutiquen als Initiatoren vertraut, und so wurden systematisch generell mindestens einer der folgenden Fehler begangen:
· Eine breite Streuung im FoHF diente zwar prinzipiell der Diversifikation, führte aber zu einer mitunter unbekannten (und unplanbaren) Grösse miteinander korrelierender oder sich gegenseitig neutralisierender Anlagestrategien im Gesamtportfolio.
· Hinzu kamen enorme laufende Kosten des Fund of Fund Managements in der Schweiz
· Es ergaben sich kalkulatorische Kosten durch Interessenkollisionen in Form der von Bankkonzernen (nicht immer ganz uneigennützig) diktierten Anlagevorschriften und Strategien
· Zu oft ergab sich ein völliger Verzicht auf die gerade in den ersten Jahren besonders hohen Alpha der Fondsmanager (Nur Fonds mit langem Track Record wurden von Banken und FoHF akzeptiert
· Erwartete Vorteile aus Volumengrössen und institutionelles Denken führten auch zu blindem Vertrauen gegenüber Madoff / Lehman
Mit Brokerage-Pool konnten wir bereits über die vergangenen Jahre ALLE diese Nachteile in das Gegenteil umkehren! Geben Sie uns als Pensionskasse eine Gelegenheit, einmal zu begründen, WAS und WIE wir die Dinge in 2008/2009 anders gemacht haben. Als Gatekeeper sind wir kein Fonds und wir verkaufen keine Fondsanteile. Wir sind unabhängig und unterstützen Sie im Rahmen unserer Beratungsleistung, geben Entscheidungshilfe an Ihrer Seite und Sie bleiben unmittelbar und direkt Träger Ihrer Entscheidungen. Informationen über unsere Lösungsvorschläge erhalten Sie als qualifizierter Kunde von uns ausschliesslich im persönlichen Gespräch.
