Erläuterung Portfolio Bonds / Private Placement Lebensversicherungen
Assetgebundene Lebensversicherungen (oder Private Placement Versicherungen / Portfolio Bonds) sind Versicherungsverträge mit Kapitalanlagecharakter und vor allem für vermögende Familien ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Finanzplanung. Der Hauptnutzen besteht in der systematischen langfristigen Strukturierung zum Zwecke der Sicherung von Familienvermögen und der Altersversorgung. Die Versicherungsgesellschaft ist i.d.R. selber weder verantwortlich noch aktiv im Management der zugrunde liegenden Assets. Diese Aufgabe obliegt den vom Versicherer beauftragten Asset Management Gesellschaften, d.h. Spezialisten unterschiedlichster traditioneller und alternativer Anlageformen. Die Auswahl der zu Grunde liegenden Finanzprodukte ist nicht auf aufsichtsrechtlich regulierte Anlagen beschränkt (z.B. EBK Fonds im Rahmen von Fondsgebundenen Lebensversicherungen) sondern kann auf Wunsch des Kunden darüber hinaus auch andere Geldanlagen beinhalten.
Im Rahmen der Versicherungsprodukte wachsen Vermögen i.d.R. ohne Abzug von Steuern an und werden im Domizilland des Kunden je nach nationaler Steuergesetzgebung i.d.R. nach Ablauf steuerbegünstigt veranlagt (z.B. Deutschland) oder sind sogar von der Steuer befreit (z.B. Schweiz).
Durch die Risikoabsicherung auf das Leben einer oder mehrerer Personen kann die Familie vor den finanziellen Risiken von Tod oder schwerer Krankheit geschützt werden. Darüber hinaus sind einige Versicherer in der Lage, kapitalschützende Funktionen im Rahmen des langfristigen Finanzplanungsprozess einzusetzen bzw. Risiko/Ertragsrelationen im Sinne möglichst hoher Renteneinkünfte zu optimieren.
